· 

Teil 1: Abnehmen trotz Antidepressiva, Pille und co.

Gerade wenn Medikamente, wie Psychopharmaka, Pille und co., neben dem zusätzlichen Hunger auch noch den Stoffwechsel runter fahren, die Antriebslosigkeit das Kopfkissen küsst und die Waage von Federleicht, dann leider wieder ein Stückchen weiter entfernt ist, steigt der Frust erneut die Stimmung kippt und der Teufelskreis beginnt. So ausweglos wie es sich auch anhören mag. Gibt es zum Glück doch einige Dinge die du dennoch tuen kannst. Wie du den Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten entgegenwirkst erfährst du hier.


Einfluss der Nebenwirkungen und erste Gegenmaßnahmen

Mundtrockenheit und Durst

Schon Mal etwas gegessen, weil du ein unangenehmes Mundgefühl hatten?

 

Folgendes hilft dagegen:

  • Trinke stattdessen Wasser. - Ist nicht deine erste Wahl? Wie du dein Wasser aufpeppen kannst erfährst du hier.
  • Kaue Kaugummi.
  • Trinke Tee.
  • Verdünne deine Säfte -  2 Teile Mineralwasser + 1 Teil Saft.

Müdigkeit und Antriebslosigkeit

Zugegeben. Eins der hartnäckigen Probleme. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten.

  • Sit-ups
  • Spaziergänge
  • Gang auf den Balkon
  • Stehen Sie kurz auf: Strecken und Recken Sie sich.
  • Stoßlüften
  • Matetee, Grüner Tee, schwarzer Tee, wirken belebend
  • Trinke Wasser, denn Wasser aktiviert. Solltest du trotz Müdigkeit Probleme beim einschlafen haben empfiehlt sich Baldriantee und warme Milch.
  • gehe ein paar Stufen. Vielleicht zum Briefkasten
  • Wenn du nicht zu Impulskäufen neigst und dir 5 am Tag angewöhnst, dann hole dir deine tägliche Obst-Ration (Zwei Hände möglichst Bunt) in deinem Großhandel, Supermarkt, Discounter oder Wochenmarkt bzw. Gemüsehändler deines Vertrauens.
  • Mache bei Möglichkeit ein sogenanntes Powernap (Kurznickerchen), wenn es dir hilft.
  • Essen regelmäßig Lebensmittel die Erschöpfungszustände abmildern und dich so indirekt wacher und fitter machen, wie:
    • Avocados und
    • Kürbiskerne
    • Paprika
    • Mango
    • Mandarinen
  • Lernen mehr über die Wirkung von Lebensmittel die du regelmäßig verzehrst

 


Hunger und Sättigung

Lerne neben deinen Ernährungsroutinen bzw. Ess- und Trinkgewohnheiten, auch dein Sättigungsgefühl besser kennen. Profitiere von der Hunger-Sättigungs-Skala bei all deinen Mahlzeiten.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

 hungernd und

schwach

oder

matt fühlend

sehr hungrig,

leicht reizbar,

Magenknurren,

wenig Energie

sehr hungrig

Magenknurren

Gedanken

etwas zu essen

erster Hunger,

Leeres Gefühl

im Bauch

Zufrieden,

weder

hungrig

noch betont

satt

angenehm

satt

langsames

Unwohlsein

Völlegefühl

großes

Unwohlsein,

übermäßig satt

 Völlegefühl, Bauch-

oder Magen-

Schmerzen,

schlechtes

Gefühl

Es kann zu Hunger ohne wirklichen Bedarf kommen, da eine individuelle Gewöhnung an ein bestimmtes Körpergewicht stattgefunden hat. Sinkt das Körpergewicht, findet aber auch eine kompensatorische Anpassung bei der Nahrungsaufnahme statt. Auch der Magen ist in der Lage sich wieder anzupassen. Es ist förderlich wenn du auf Lebensmittel zurückgreifst die voluminös sind aber eine geringe Energiedichte haben und lange satt machen.

 

Hunger und Appetit unterscheiden lernen

Aber was ist eigentlich Hunger?

Hunger ist ein eher unspezifisches Verlangen nach Nahrungsaufnahme und zumeist nicht auf spezifisch Lebensmittel ausgerichtet, im Gegensatz zu Appetit. 

 

 

 


Appetit und Heißhunger

Beim Appetit ist der Wunsch gegeben spezielle Lebensmittel zu sich zu nehmen. Die Sättigung ist der Prozess der eine Mahlzeit beendet. Dieser Prozess beginnt direkt mit der Nahrungsaufnahme. Jedoch kann es bis zu 20 Minuten dauern bis das Sättigungsgefühl einsetzt. Lasse dich also nicht täuschen horche in dich hinein und lenke dich beim essen nicht ab, auch wenn dies zu Beginn schwer fällt. Nutze beim Essen ab jetzt, konsequent die Hunger-Sättigungsskala.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0